Langfristige Zinsen im Verhätnis zu kurzfrisitgen Zinsen.

Das Verhältnis von langfristigen zu kurzfristigen Zinsen hat eine Bedeutung, aber welche eigentlich? Hast du dir diese Frage schon einmal gestellt? Hier kommt deine Antwort. Lies einfach unseren Beitrag dazu.

Warum gibt es überhaupt einen Unterschied?

Der Zinsunterschied zwischen kurzfristigen und langfristigen Zinsen welcher übrigens auch Spread genannt wird hat mehrere Gründe.

  1. Der aktuelle Zinssatz spiegelt immer die Markterwartung im Bezug auf die zukünftige Zinsentwicklung wider. Was heißt das? Das heißt im grunde nur das wenn der Markt davon ausgeht das die Zinsen in Zukunft höher sein werden die langfristigen Zinsen über den Kurzfristigen liegen. Geht der Markt allerdings davon aus das die Zinsen in Zukunft niedriger sein werden bedeutet dies das die langfristigen Zinsen unter den kurzfristigen notieren.
  2. Anleger die langfristig orientiert sind verlangen einen sogenannten Renditeausgleich. Was ist das? Gute Frage. Der Renditeausgleich ist sozusagen die Entschädigung dafür das der Anleger über die Dauer der Investition nicht über sein Geld verfügen kann. Er unterliegt dem sogenannten Zinsänderungsrisiko in der Form das die kurzfristigen Zinsen die Langfristigen übersteigen könnten. Das würde ihm wiederum Verluste bescheren da er sein Geld in kurzfristige Investitionen angelegt diese höheren Zinsen hätte realisieren können. Diesen Renditeausgleich bezeichnet man übrigens auch gerne als Liquiditätsprämie.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich also sagen das die Zinsen von zwei großen Faktoren beeinflusst werden. Nämlich 1. der Erwartungshaltung des Marktes und 2. dem Renditeausgleich oder auch Liquiditätsprämie für den Anleger. Da langfristig orientierte Anleger verständlicherweise auf diesen Renditeausgleich bestehen sind die Langfristigen Zinsen in der Regel höher als die kurzfrisitgen.

Viel Geld, Spaß und Erfolg wünscht dir dein TheSmartMoneyMakers Team. 😀