Dein bester Freund: Der Großaktionär.

Dein bester Freund: Der Großaktionär.

Großaktionäre sind in vielen Unternehmen vertreten. Wie du von ihnen profitieren kannst und wann du von einem Unternehmen besser die Finger lässt darum geht es in diesem Beitrag.

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Ab wann ist jemand Großaktionär?

Von einem Großaktionär sprechen wir immer dann wenn jemand mindestens 20% an einem Unternehmen hält. Interessant wird es allerdings erst ab 30% da somit nichts mehr ohne die Anwesenheit sowie die Zustimmung des Großaktionärs entschieden werden kann. Ab 51% sprechen wir von der Aktienmehrheit, der Investor kann ab diesem Punkt ohne die Zustimmung anderer Ratsmitglieder Entscheidungen treffen. Dies ist möglich weil er die geforderte Mehrheit die für einen Beschluss benötigt wird bereits alleine repräsentiert.

Ist ein Großaktionär gut für dich?

Das kommt sehr auf den Mensch hinter den Aktien an. Großaktionäre unterscheiden sich teils erheblich. Prinzipiell sind sie immer dann gut für dich und das Unternehmen wenn sie in ihrer Rolle als Aufpasser fungieren. Sie achten darauf das dass Management keine sinnlosen Investitionen tätigt oder die Managergehälter ausufern während substantiell notwendige Investitionen zurückgefahren werden. Dadurch Performen Unternehmen mit solchen Großaktionären tendenziell besser. Insgesamt werden sie häufig unter der Kategorie “ Familien geführte Aktiengesellschaften “ aufgelistet.

Die Gefahren des Großaktionärs.

Gefährlich wird es wenn der Großaktionär sich nicht für das Unternehmen interessiert oder einen negativen Einfluss auf dessen Entwicklung ausübt. Dies ist häufig der Fall wenn die Erben eines Großaktionärs in seine Fußstapfen treten. Sie Interessieren und Identifizieren sich nicht auf die gleiche weise mit dem Unternehmen was sie zu Fehlentscheidungen verleitet. Auch kommt es hin und wieder vor das Großaktionäre versuchen die Dividenden des Unternehmens über das vertretbar Gesunde maß hinaus zu erhöhen um so ihren Kapitalhunger zu stillen. Diese Unternehmen leben dann Häufig nur noch von ihrer Substanz und es ist eine Frage der Zeit bis sie für ihren Restwert zu ungunsten aller in diesem Unternehmen Investierten Kleinaktionäre mit einem Abschlag verkauft werden.

Wir könnten diesen Beitrag 10 Seiten lang gestalten das waren jedoch die zwei wichtigsten Punkte. Fassen wir noch einmal zusammen. Großaktionäre sind immer gut für dich wenn sie auf deiner Seite stehen also für den Erhalt und das langfristige Denken in einem Unternehmen stehen. Wendet sich das Blatt und es werden auf drängen der Großaktionäre trotz stagnierender oder rückläufiger Gewinne Dividendenerhöhungen bewilligt ist das ein guter Frühindikator dafür seine Anteile an diesem Unternehmen zu Verkaufen. Der Großinvestor steht ab diesem Zeitpunkt nämlich nicht mehr für das langfristige Denken sowie den Erhalt des Unternehmens ein.

Viel Spaß, Geld und Erfolg wünscht dir dein TheSmartMoneyMakers Team. 😀

TheSmartMoneyMaker

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